Montagsfrage #3

 

Eine Aktion von Buchfresserchen

W I E  I S T  D A S  V E R H Ä L T N I S  Z W I S C H E N  F I K T I O N  

U N D  N O N - F I K T I O N  B E Z O G E N  A U F  M E I N  

L E S E V E R H A L T E N ?


Mh schwierig einzuschätzen. Es ist nicht so, dass ich fiktionalen Geschichten abgeneigt bin... es ist eher der Fakt, dass ich bisher nur wenige Gute gelesen habe. Daher traue ich mich auch nicht so richtig an dieses Genre heran. Es gab bisher nur wenige Buchreihen, die mich dahingehend gefesselt haben: 
 
Harry Potter-Reihe
Sternen-Trilogie
Tribute von Panem-Reihe
Edelstein-Trilogie
Göttlich-Reihe
Gebannt-Trilogie
Twilight-Reihe
Divergent-Reihe
Schattenblitz-Reihe
 
Einige ausgewählte Reihen aus meiner Leseliste. Und meistens beinhalteten sie verschiedene Themengebiete, wodurch die Geschichten spannend waren und mich fesselten. Und doch verbleibt bei mir immer ein Stück weit Unbehagen, wenn es darum geht, ein neues fiktionales Buch zu beginnen. Vielleicht liegt es am fehlenden Bezug zur Realität. Vielleicht aber auch an der inneren "Angst", dass die beschriebene Fantasie-Welt nicht meinen Vorstellungen und meinem Wohlfühlfaktor entspricht. Vielleicht auch an der "Angst" um einen unbekannten Schreibstil, der einer liebevoll erdachten Welt nicht gerecht wird. Es gibt sicher viele Gründe und mir fällt es jedes Mal schwer, mich darauf einzulassen. Auch wenn ich schon öfters belohnt wurde.

Es ist aber auch eine Veränderung innerhalb meines Leseverhaltens zu verzeichnen. Früher habe ich mich viel mehr den fiktionalen Geschichten hingegeben, heute eher doch den non-fiktionalen. Ich weiß nicht, ob es am Alter liegt oder an meiner Grundstimmung. Früher habe ich auch mit Begeisterung Bücher im Umfang von 1000 Seiten verschlungen - heute freue ich mich, wenn ein Buch nicht mehr als 400 Seiten hat. Man lebt schnelllebiger - und so verhält es sich auch mit meinem Leseverhalten: Ich lese schnelllebiger. Vielleicht ist dies auch ein Grund für das Überwiegen der non-fiktionalen Geschichten.

Alles in allem würde ich behaupten, dass sich das Verhältnis um 20% für fiktionale und 80% für non-fiktionale Geschichten dreht. Ich bin gespannt, inwieweit sich diese Grenze in den kommenden Lesejahren noch verschiebt.


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